Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein

Satzung

§1 Name und Sitz:  Der Verein führt den Namen “Nordhäuser Geschichts— und Altertumsverein e. V.“. Er wurde am 14. Mai 1991 gegründet und setzt die Tradition des 1870 entstandenen und bis 1945 aktiven Nordhäuser Geschichts— und Altertumsvereins fort. Der Verein hat seinen Sitz in Nordhausen und ist in das Vereinsregister eingetragen. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck des Vereins: Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein widmet sich der Geschichte der Stadt Nordhausen und ihrer Umgebung. Er sieht seine wichtigsten Aufgaben darin, die Geschichts— und Altertumsforschung zu fördern, das Interesse der Bevölkerung an der Heimatgeschichte zu wecken und zu beleben sowie zum Schutz und zur Pflege aller Zeugnisse der Vergangenheit beizutragen. Der Verein legt keine eigenen Vereinssammlungen an. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf Rückzahlung ihrer für die Zwecke des Vereins geleisteten Beiträge und Spenden.

§3 Mitgliedschaft:  Als ordentliche Mitglieder können dem Verein angehören:

1. Einzelpersonen;

2. Vereine, Verbände Institute und Forschungseinrichtungen, juristische Personen aller Art sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts, insbesondere Landkreise, Städte und Gemeinden sowie andere Verbände, Institutionen und Vereine;

3. Ehrenmitglieder: Zu Ehrenmitgliedern kann der Vorstand mit Zustimmung der Mitgliederversammlung natürliche Personen ernennen, die sich um die Vereinsziele in hervorragender Weise verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder sind von Beitragszahlungen befreit; sie genießen alle Rechte der Mitglieder.

 §4 Eintritt (Aufnahme) und Austritt (Ausschluß)

1) Die Anmeldung neuer Mitglieder muß schriftlich an den Vorsitzenden erfolgen.

2) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

3) Die Mitgliedschaft endet:

3.1. durch freiwilligen Austritt.  Er muß dem Vorsitzenden gegenüber durch eine schriftliche Mitteilung erklärt werden und kann nur unter Einhaltung einer vierteljährigen Kündigungsfrist erfolgen. Das ausscheidende Mitglied bleibt verpflichtet, die bis zu diesem Zeitpunkt laufenden Mitgliederbeiträge zu entrichten.

3.2. durch Auflösung oder anderweitiges Erlöschen bei juristischen Personen; dadurch wird ein sofortiges Ausscheiden bewirkt;

3.3. durch Ausschluß: Er kann vom Vorstand beschlossen werden, wenn ein Mitglied gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen oder den Jahresbeitrag für zwei Geschäftsjahre nicht entrichtet hat.

4) Im Falle von Abs. 3,3 ist dem Mitglied vor Beschlußfassung unter einer angemessenen Fristsetzung Gelegenheit zu geben sich zu rechtfertigen. Im übrigen ist dem Mitglied die Ausschließung unter Angabe der Gründe durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Das aus— geschlossene Mitglied hat das Recht der Berufung an die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von 30 Tagen nach Zugang des Ausschließungsbeschlußes  gegenüber dem Vorstand schriftlich erklärt werden. Die Mitglieder- versammlung entscheidet alsdann endgultig.

5) Mit seinem Ausscheiden aus dem Verein verliert das Mitglied alle Rechte am Vereinsvermögen.

§5 Mitgliedsbeitrag/Spenden

Jedes Mitglied hat einen Monatsbeitrag zu zahlen. Dieser ist für das Gesamtjahr bis zum 31. März zu entrichten. Die Höhe des Jahresbeitrages wird auf Vorschlag des Vorstandes von der Jahreshauptversammlung mit einfacher Mehrheit für das kommende Kalenderjahr festgesetzt. Zur Unterstützung der Arbeit des Vereins sind Spenden jederzeit willkommen. Der Verein ist gewillt, die spendenden Personen, Institutionen und Körperschaften öffentlich zu würdigen, soweit diese sich nicht gegenteilig äußern.

§6 Hauptversammlungen

Jährlich ist, im 1. Quartal, eine Jahreshauptversammlung abzuhalten. Die Jahreshauptversammlung hat folgende Aufgaben und Rechte:

1. Billigung des Jahresberichtes

2. Billigung der Jahresrechnung;

3. Entlastung des Vorstandes;

4. Festlegung des Haushaltsplanes;

5. Wahl des Vorstandes;

6. Bestätigung der Ehrenmitglieder;

7. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge;

8. endgültige Berufungsentscheidung bei Ausschlüssen;

9. Entscheidung über Anträge der Mitglieder und die Ihr vom Vorstand überwiesenen Angelegenheiten;

10. Entgegennahme der Berichte der Fachkommissionsleiter;

11. Satzungsänderungen.

Die Jahreshauptversammlung und weitere Mitgliederversammlungen werden schriftlich vom Vorsitzenden einberufen. Die Einladung muß spätestens drei Wochen vor dem Tagungstermin unter Mitteilung der Tagesordnung an alle Mitglieder ergehen. Über die Sitzung ist eine Niederschrift zu erstellen, die vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Weitere außerordentliche Mitgliederversammlungen sind dann neuberufen, wenn es das Interesse des Vereins fordert oder wenn eine solche von einem Fünftel der Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beim Vorstand beantragt wird. In diesem Fall muß die Versammlung innerhalb von sechs Wochen einberufen werden. Die Mitgliederversammlung faBt in der Regel ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Wahlen erfolgen durch Handaufheben. Sie sind geheim durch Stimmzettel durchzuführen, wenn mindestens ein Zehntel der Anwesenden dieses beantragt.

§7 Der Vorstand

Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertreter, dem Schatzmeister und zwei Schriftführern. Er wird von der Jahreshauptversammlung auf zwei Jahre gewählt und bleibt bis zu seiner Neuwahl im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner zweijährigen Wahlperiode aus, endet das Amt eines nachgewählten Vorstandsmitgliedes mit der auslaufenden Wahlperiode. Der Vorstand entscheidet in allen Fragen, die nicht in die Zuständigkeit der Mitgliederversammlung fallen. Der Vorstand sollte mindestens viermal im Jahr und darüber hinaus bei Bedarf tagen. Er faßt seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter schriftlich unter Angabe der Tagesordnung  einberufen werden müssen. Der Vorstand ist beschlußfahig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend Ist. Er faßt alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Der Vorstand ist berechtigt, zu seiner Beratung in bestimmten Fragen und zur Unterstützung der Vereinsarbeit für die Dauer seiner Wahlperiode oder von Fall zu Fall weitere Personen zur Mitarbeit ohne Stimmrecht zu berufen.

§8 Vorsitzender und stellv. Vorsitzender

Der Vorsitzende und der stellv. Vorsitzende sind Vorstand im Sinne von §26 BGB. Sie vertreten den Verein jeder für sich gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorsitzende ist der Leiter des Vereins. Er erledigt im Einvernehmen mit den übrigen Vorstandsmitgliedern die laufenden Geschäfte und nimmt die sonstigen in der Satzung festgelegten Aufgaben und Befugnisse wahr, soweit diese nicht satzungsgemäß oder kraft Auftrages von einem anderen Vorstandsmitglied oder der Mitgliederversammlung zu erledigen sind.

§9 Kassenprüfer

In der Jahreshauptversammlung sind für das laufende Jahr zwei Mitglieder als Kassenprüfer zu bestimmen. Diese prüfen am Ende des Kalenderjahres die Kassenführung und geben in der darauffolgenden Jahreshauptversammlung Bericht. Kassenprüfer dürfen kein Vorstandsmitglied sein, die aufeinanderfolgende Wahl derselben Personen ist nicht zugelassen.

§ 10 Fachkommissionen

Es besteht die Möglichkeit bei speziellen Interessen Fachkommissionen zu bilden. Entsprechende Anträge von mindestens drei Personen entscheidet die Jahreshauptversammlung.

§ 11 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Nordhäuser Geschichts— und Altertumsverein erfolgt, wenn sie von einem Drittel der Mitglieder schriftlich beantragt und von mindestens fünf Sechsteln der bei der Abstimmung anwesenden Mitgliedern und Stimmberechtigten beschlossen wird.

2. Die Auflösung des Nordhäuser Geschichts— und Altertumsverein kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

3. Die Auflösung des Vereins oder bei Wegfall ihres bisherigen Zwecks (§ 3, Abs. 1 und 2) fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Nordhausen zur Verwendung für, Aufgaben der Heimatpflege.

Diese Satzung wurde am 14. Mai 1991 beschlossen und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

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